Tag-Archive for ◊ Fichtenreizker ◊

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• Samstag, September 24th, 2011

Auf unserer heutigen Marathon-Tour durch die Wälder rund um Arzberg und Schirnding zeichnete es sich ab, was bereits in Mainfranken wahrnehmbar ist: die milden Temperaturen lassen Boletus edulis (Fichtensteinpilz) noch ein letztes Mal zurückkehren, bevor sich die Pilzsaison 2011 langsam aber sicher ihrem Ende zuneigt.

Craterellus cornucopioides (Totentrompete) sprießt auch noch immer, aber die Anzahl der Fruchtkörper nimmt inzwischen ab – für eine gute Handvoll reichte es aber trotzdem noch.

Enttäuschend ist derzeit nur die schwache Ausprägung der Gattung Leccinum (Raufußröhrling). Dort, wo im letzten Jahr die Menge der Rotkappen erschlagend war, findet sich momentan absolut gar nichts. Auf dem Weg zum Rotkappen-Wald fand sich allerdings eine große Anzahl Suillus luteus (Butterröhrling), die zwar sehr umständlich zu putzen sind, aber jedes Mischpilzgericht bereichern.

Spektakulärster Fund des heutigen Tages war ein gigantischer Steinpilz, der frech am Wegesrand stand – nicht zu übersehen, aber scheinbar war ich als der glückliche Finder vorgesehen.

Molly und ich genießen diese Ausflüge derzeit sehr, denn ich kann dabei Abstand vom Alltag bekommen und meine großer Borderdame sammelt 1000 Eindrücke… in einigen Wochen geht es dann mit beiden Bordercollie auf die Piste, was ich derzeit aufgrund der langen Distanzen zur Schonung von Dita noch vermeide.

Die Aufnahmen des heutigen Tages, wieder einmal bunt gemischt…

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• Freitag, Oktober 08th, 2010

Das Krankenhaus liegt hinter mir, die Arbeit hat mich wieder voll im Griff und nachdem ich heute in Selb tätig war ging es wesentlich früher als sonst in den Wald. Ausnahmsweise halte ich mich an die eiserne Regel, die da lautet: schone dich nach einer Operation und daher war der Ausflug in Zeit und Härte reduziert. Lediglich zwei Stunden ging ich mit Molly auf die Wanderung, Zielsetzung war heute einfach nur viele Maronenröhrlinge zu sammeln und meine Erwartung wurde bestens erfüllt.

Neben Maronenröhrlingen wanderten Pfifferlinge in den Korb, eine Birkenrotkappe, ein Perlpilz und einige Trompetenpfifferlinge. Nachwievor könnte ich Trompetenpfifferlinge körbeweise sammeln, aber diese Art reizt mich nicht wirklich.

In der letzten halben Stunde habe ich ein gutes Pfund Maronenröhrlinge geputzt, die ich nun zu einem Pilzfond verarbeiten werde. Wie man am heutigen Schreibstil unschwer erkennen kann, bin ich nicht wirklich in Schreiblaune und so schließe ich den heutigen Bericht mit einigen Fotos ab…

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• Dienstag, Oktober 05th, 2010

Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, zuhause eine Mittagsmahlzeit zu mir genommen, eine Tablette gegen den Schmerz geschluckt, ging es auch schon auf die Piste – nicht umsonst hat mir ein Freund vor Jahren den Spitznamen „Kampfschwammerer“ verpasst 😉

Erika, Molly und ich begaben uns in ein nahegelegenes Waldstück, wo Erika am Sonntag bereits Hallimasch in großer Anzahl gefunden hatte.

Ich selbst lief im Waldstück parallel zum Weg und sammelte einige Maronenröhrlinge und auch eine Handvoll Pfifferlinge kreuzte meinen Weg. In der Zwischenzeit erreichte Erika schon den ersten Baumstumpf, der mit Hallimasch übersät war und begann dort zu ernten. Wir setzten unseren kleinen Ausflug noch ein Stückchen fort und wurden mit zahlreichen Hallimasch-Kolonien belohnt.

Auf dem Rückweg gesellten sich dann noch auf weite Distanz sichtbare Hexenröhrlinge dazu und nach 1,5 Stunden war der Korb gut gefüllt. Durch meine Wunde bin ich derzeit noch nicht so bewegungsfreudig, habe also keine Fotos in abenteuerlichen Posen geknipst, aber die Ausbeute kann sich dennoch sehen lassen:

Bisschen was geht ja immer und das folgt nun in der Galerie…