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• Freitag, September 30th, 2011

Unser gewohnter Schwammer-Freitag stand ganz im Zeichen des Boletus badius (Maronenröhrling): konsequente Suche und Ernte, um die Wintervorräte auf Vordermann zu bringen. Zeitweise ist das für meine äußerst bewegungsfreudige Borderdame Molly sicher sehr langweilig, wenn sie mir beim Abschneiden und Einsammeln der Maronen zusieht – aber was muss, das muss…

Eine Begegnung der besonderen Art hatten wir dann in einem Abschnitt, circa 100 Meter von einem Weg entfernt, wo Molly plötzlich in der Bewegung verharrte und ins vermeintliche Nichts starrte. Ich hielt die zwei „Spaziergänger“ zunächst für nicht besonders erwähnenswert, aber begleitet wurden sie im Abstand von ungefähr 10 und 20 Metern von zwei kalbsgroß wirkenden Hunden, die ich auf die Distanz nicht identifizieren konnte. In solchen Momenten bin ich immer heilfroh, dass Molly stets ruhig bleibt, keinen Laut von sich gibt und in Bordercollie-Manier nur auf das Ziel fokussiert beobachtet – mit der überaus eifrigen Dita wäre die Sache sicher nicht so glimpflich ausgegangen.

Da ich heute erst später von der Arbeit zurück war, beschränkten wir den Ausflug auf ca. zwei Stunden (können auch drei gewesen sein), denn morgen ist Teil 6 unserer Marathon-Tour angesagt und ich bin guter Dinge, dass wir dabei großartige Funde machen werden.

Die Funde des Tages, einige Eindrücke des Waldes und die zwei schwarz-weißen Hexen in Aktion…

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• Donnerstag, September 29th, 2011

Heute hatte ich einen außerplanmäßigen freien Tag, den ich nach der Erfüllung meiner Pflichten Erika, den Hunden und den Pilzen widmete.

Auftakt war ein Ausflug mit Erika, Rita, Sally, Chill, Dita’s Schwester DJane, Molly und Dita zu einem nahegelegenen See, der von Anglern stark frequentiert wird – auch heute und wie so oft, waren diese von der wilden Hundemeute wenig begeistert. Auf dem Weg zum See nutzte ich die Chance und ging abseits des Weges durch die Waldabschnitte, wo ich bereits die ersten Boletus edulis (Fichtensteinpilz), Boletus badius (Maronenröhrling) und Lactarius deterrimus (Fichtenreizker) fand. Am und im Wasser tobten sich die Hunde dann aus, bevor Rita wieder zur Arbeit musste und wir gemeinsam den Rückweg antraten.

Der zweite Ausflug des Tages führte Molly und mich in die umliegenden Wälder von Selb, wo wir wirklich fette Beute machten: Steinpilze, Maronenröhrlinge und Birkenpilze füllten in kürzester Zeit den Korb. Das Sammeln der jungen Maronenröhrlinge war dabei eine immens zeitintensive Aufgabe, da sie manche Flecken in großer Zahl bevölkern, idealerweise es sich um junge Exemplare handelt, die aber entsprechend klein sind. Somit hat man sehr viel zu tun, um den Korb zu füllen und vom Putzen der Pilze will ich erst gar nicht sprechen.

Die Fotos des heutigen Tages…

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• Sonntag, September 25th, 2011

Nach den intensiven Ausflügen am Samstag beschränke ich den Sonntag zumeist auf kleinere Touren, die nicht in einem Marathon enden. Unser Weg führte uns einmal quer durchs Wellertal in Richtung Wunsiedler Weiher – an Sonntagen für gewöhnlich nicht erste Wahl, da man auf viele Spaziergänger, Hundebesitzer, Nordic Walker, u. a. trifft. Wir suchten uns aber die abseits liegenden Wege, so dass wir keiner Menschenseele begegneten und für uns waren.

Auch im Umland von Selb respektive in diesem Abschnitt ist eine wahre Flut des Boletus badius (Maronenröhrling) eingetreten und man hat die große Auswahl. So wurde der Korb in kürzester Zeit gefüllt und wir traten den Heimweg an. Neben dem Maronenröhrling fanden sich Fichtensteinpilze, Große Schmierlinge, Mohrenkopfmilchlinge, Perlpilze, Pfifferling, Rotfußröhrlinge, Sandröhrlinge und Trompetenpfifferlinge.

Einige Momentaufnahmen des heutigen Ausflugs… und noch einige Schnappschüsse von den beiden Bordercollie-Grazien

😉