Tag-Archive for ◊ Molly ◊

Author:
• Sonntag, September 27th, 2009

Lange war ich zwar nicht unterwegs, aber es war sehr lohnenswert. Heute habe ich mich nur auf Maronenröhrlinge und Steinpilze konzentriert – mit Erfolg 😉 Die Kuhröhrlinge wuchern genau wie die Sandröhrlinge in Mengen, dass ich schon gar keine mehr mitnehme. Selbst wenn es brauchbare Mischpilze sind, habe ich davon mittlerweile genug für den Winter gesammelt.

Eine schöne Überraschung war für mich ein persönlicher (bewusster) Erstfund: ein wunderbarer Kiefernsteinpilz (Boletus pinophilus) Sommersteinpilz (Boletus reticulatus), den ich erst für einen sehr dickstieligen Maronenröhrling hielt, stand an einem Hang links vom Weg. Es ging querfeldein weiter, meine kleine Hundedame wieder sehr tapfer mit mir die steilsten Hänge erklimmend und es fanden sich unzählige junge Maronenröhrlinge – heute hatte ich wirklich die Auswahl, was ich mitnehme und was  nicht…

Auf einem Baumstumpf fand ich dann eine etwas weniger schöne Sache: die Überreste eines Raubvogels, vermutlich eines Bussards, lagen verstreut über die ganze Fläche. War natürlich für meine Hündin sehr interessant, auch wenn sie sich mit großem Respekt näherte, aber ich bin dann schnurstracks weitergelaufen, damit sie nicht auf die Idee kommt, die zwei Flügel und das Bein samt Klaue aufzufressen.

Ein weiterer wunderbarer Fichtensteinpilz stand an einer Ecke, von wo aus der Waldweg auf eine Waldstraße mündet. Hier konnte ich nun ausprobieren, ob Molly ihre Kommandos wirklich schon so gut beherrscht, wie erwartet. Es gabe keine Möglichkeit sie festzubinden, also befahl ich ihr Platz zu machen und zu bleiben. Und brav wie sie ist blieb sie schön neben mir auf dem Boden, bis ich mein Foto gemacht hatte.

Im großen und ganzen also ein recht lohnenswerter Schwammertag, ein Bild mit den Funden der letzten 24 Stunden folgt noch – hier erst mal die besten Bilder vom Ausflug.

Author:
• Samstag, September 26th, 2009

Samstag ist Schwammertag. Wie in den letzten Wochen wurde alles gepackt, was man auf einer langen Tour so braucht und akribisch kontrolliert, denn noch einmal wollte ich nicht ohne Fernauslöser im Wald stehen. Eine umfangreiche Brotzeit im Gepäck, die Kamera samt Stativ und dann ging es gegen 11.30 Uhr ins Gebiet der letzten Woche. Meine Prognose war, dass hier nach einer weiteren Woche ein sehr starker Wachstumsschub beginnen müsste – ich behielt recht.

Dieses Mal wurde nur sehr selektiv gesammelt, nur die jüngsten Exemplare wurden mitgenommen und nach ca. 700 Meter Fußweg stand ich vor dem ersten Steinpilz, an der selben Stelle wie im Vorjahr, hohes Gras, fester Boden und viele Heidekraut- und Heidelbeersträucher in der Nähe. Weitere Steinpilze fanden sich im gesamten Umfeld, riesige Exemplare. Der Größte war ca. 1 kg schwer und hatte einen Hutdurchmesser von ca. 35 cm. Im Stiel bereits komplett madig, aber die Hüte noch brauchbar.

Auch der Butterpilz war in großen Mengen zu finden, ebenso wie der Sandröhrling. Ebenfalls wurden nur die jüngsten Exemplare mitgenommen, denn wenn man schon mal die Auswahl hat 🙂

Es folgten ein Milchbrätling, Echte Reizker, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Rotfußröhrlinge, Kuhröhrlinge in rauhen Mengen (davon nahm ich dieses Mal keine mit), Maronenröhrlinge, Pfefferrörhlinge, Goldröhrlinge und einige Arten, die ich erst noch bestimmen muss. Vermutlich handelt es sich dabei um Zigeunerpilze und Safranschirmlinge – aber weitere Infos werden folgen.

Schön war, dass der Indikator Fliegenpilz tatsächlich als Erkennungsmerkmal zu gebrauchen war und in seiner Nähe Steinpilze standen, so wie auf einem Bild dokumentiert.

Als kleines Übel des Tages stand ein großer Umweg auf dem Plan, weil ich mich massiv verlaufen habe – einmal falsch abgebogen und endlos später stand ich dann an einem Punkt, der mir sehr suspekt vorkam. Eine laute Straße in der Nähe, vermeintlich die Hauptstraße von der aus meine Tour begann, stellte sich dann als Zubringer zum Grenzübergang Schirnding heraus. Also via GPS navigiert und die kürzeste Strecke ermitteln lassen, was ein Fußweg, zumeist bergauf, über fast 6 km war, bis ich wieder am Auto ankam. Ich bewundere nur meine kleine Borderdame, die eisern durchhielt, obwohl kein Wasser dabei, aber irgendwann kamen wir an einen schönen Bach, wo sie erst mal ganz viel trinken konnte – sie ist wirklich eine kleine Kämpferin 😉

Die Fotos des Tages…

Author:
• Donnerstag, September 10th, 2009

Es ist schon wieder so trocken in den Wäldern. Natürlich, man findet dennoch immer bisschen was, aber die prall gefüllten Körbe lassen auf sich warten. Mit Molly ausserplanmässig auf Tour, auch einige Röhrlinge gefunden und einen Ofen 😀 Die Story habe ich bereits auf der anderen Seite veröffentlicht, daher spare ich mir lange Ausführungen.

Fotos dieses Tages folgen noch…