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• Donnerstag, August 11th, 2011

Nach der Arbeit ging es gegen 17 Uhr in den Wald, um ein wenig abzuschalten und zu sehen, ob sich denn nach den vorausgegangenen Regenfällen nicht etwas finden lässt. Leider ist der Boden bereits wieder trocken, verschimmelte Überbleibsel von Maronen an allen Ecken und Enden – ansonsten tote Hose. Nun gut, in dem besuchten Abschnitt erwartete ich auch nicht allzuviel, denn es handelte sich um den Wald, der durch Forstarbeiten massivst „umkultiviert“ wurde/wird.

Es fanden sich dennoch einige Pilze: große Pfifferlinge – wenn ich groß sage, meine ich groß… sehr groß! Zu meiner Überraschung hat auch der Milchbrätling eine immense Resistenz gegen Habitat-Veränderungen und so durfte ich drei schöne Exemplare in den Korb packen. Ein vereinzelter Fichtensteinpilz hielt tapfer die Stellung, wurm- und madenfrei. Ein einzelner Maronenröhrling, der scheinbar ganz frisch gewachsen war, durfte auch mit. Einige Stäublinge, junge Exemplare, sammelte ich für ein Kochexperiment. Ein riesiger Raufußröhrling mit seltsam gewundenem Stiel war in einem düsteren Buchenwald-Abschnitt zu finden, verblieb aber am Standort. Und dann waren da noch diese schönen, büschelweise wachsenden Pilze, deren Bestimmung gerade noch im Forum stattfindet – wobei ich zu 99% sicher bin zu wissen, was ich da gefunden habe.

Hier einige Aufnahmen des heutigen Abendausflugs…

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