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FRAGE Anischampignons krebserregend?
#1
Hallo,

habe das Thema vor kurzem schon mal eingestellt, aber dennoch hier noch einmal:


ich habe das Buch Pilze einfach und sicher bestimmen, GU Naturführer, Redaktion: Dr. Michael Eppinger u. Dr. Helga Hofmann, 3. Aufl.2010 vor mir liegen und habe auf Seite 46 folgenden Eintrag gefunden:

"Schief- oder Flachknolliger Anischampignon, Anisegerling, agaricus essetii, ungenießbar [...] Verwertbarkeit: Lange galt die Art als guter Speisepilz. Doch hat sich die Substanz, die das Gilben der Huthaut auslöst, bei Laboruntersuchungen als stark krebserregend erwiesen [...]"

dazu folgende Fragen:
Ist dies wirklich eine sichere Erkenntnis?
Um welche Laboruntersuchung handelt es sich hierbei und von wem wurde sie durchgeführt?
Ist das oben beschriebene Krebsrisiko wirklich ernstzunehmen?
Was sagt die DGfM dazu?
Wie beurteilt ihr diesen Sachverhalt?

Grüsse JORGE


dazu hat Hexenopa 2 Links gelegt:

http://forum.fungiworld.com/index.php?topic=1292.0

http://forum.dgfm-ev.de/board10-pilze/bo...gerlingen/

ich finde es mal sehr interassat hier mal zu stöbern.
Genieße jeden Tag, aber nicht jeden Pilz, es könnte sonst Dein Letzter sein
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#2
Ist das der gleiche Champignon ,
der so vor ca. 25-30 Jahren auf jeder Kuh und Pferdewiese wuchs?
Als meine Eltern mit mir von Hamburg aufs Land zogen,
da gab es bei uns wirklich jahrelang fast täglich Pilze !!
Nicht übertrieben!
Champignons wuchsen sogar gegenüber beim Bauern,
da mußte ich mit meiner Schwester so oft rüber und Sammeln.
Ich kann mich dran erinnern,
dass sie jung genauso aussahen wie die heutigen Zuchtchampignons,
weiss mit ganz zartrosa Lamellen.
Geöffnete Pilze hatten wenn sie alt wurden fat schwarze Lamellen.
Sie hatten alle einen gut erkennbaren Ring.
Der Geruch war anisartig, der ist mir so gut in Erinnerung geblieben!
Mit viel Zwiebeln und frischem Speck vom Dorfschlachter, war es ein sehr preisgünstiges Essen,
meine Eltern hatten nicht so viel Geld!
Wenn der Champignon Krebs erzeugt,
dann weiss ich ,woran ich sterben muß!!
Hoffentlich stellt sich bei der Diskussion heraus, dass es früher noch nicht so belastend war!!!!
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PS. Damals hat mein Vater mich schon geimpft, woran ich einen Knolli vom Champignong unterscheiden kann!!!!
( Ich dachte damals noch, es gäbe auch nur weisse!!!!!!!!)
Oh, Mann ganz schön gefährlich oder??
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Riesenboviste gabs damals auch noch in Massen!!
Da sind wir als Kinder draufrumgesprungen!!!
(Heut würde ich die Hände über den Kopf zusammenschlagen!)

LG Caro


Also, ich denke, es gibt weit aus mehr Krebserregende Sachen, die mir Sorge berreiten,
ich stell schon mal mein Handy aus!
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Verstehen kannst du das Leben rückwärts,
doch leben mußt du es vorwärts!
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#3
(05-12-2010, 09:14 PM)willihund schrieb: Übrigens habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass ein finnischer Wissenschaftler im Fichtensteinpilz eine erbgutverändernte Substanz gefunden haben will. Sind die jetzt auch giftig?

Giftig nicht, aber unseren Nachkommen wächst potentiell ein zweiter Kopf in Pilzform auf den Schultern Zwinkern

Ich denke mal bei der ganzen Debatte über Belastung und Co. bestimmt das Maß die Dinge. Irgendwo habe ich mal vor einiger Zeit gelesen, dass eine maßgebliche, akute Gesundheitsgefährdung durch Waldpilze erst bei Dimensionen im zweistelligen Kilogramm-Bereich zu erwarten sei - das ist natürlich auch wieder so ein immens hoch angesetzter Wert, der mir nicht wirklich beruhigend erscheint.

Es ist wie mit allen Dingen im Leben: die Dosis machts. Wer sich Tag für Tag sein Pfund Waldpilze gönnt, mag sicher einer höheren Gefährdung ausgesetzt sein als andere. Dennoch folge auch ich der These, dass wir Tag für Tag (selbst bei selektivem Einkauf und sorgfältiger Auswahl der Lieferanten) mit Lebensmitteln konfrotiert werden, die potentiell ebenso ein Risiko darstellen.

Ich habe zu diesem Thema schon endlose Diskussionen geführt und besonders Bio-FANATIKER nehmen es mir übel, wenn ich mein Statement abgebe, dass Bio schön und gut ist, aber der alleinige Verzicht auf XXXXXX nicht genügt und das ganze noch nicht 100% biologisch wertvoll macht. Warum? Es wird dennoch aus dem selben Wasserkreislauf der Erde versorgt, ist der gleichen erhöhten UV-B-Stahlung der Sonne ausgesetzt und hat genauso mit den Emissionen zu kämpfen, wie andere Agrargüter auch. Nur wird eben bewusst auf den Einsatz von Pestiziden, Antibiotika, etc. verzichtet - lobenswert, aber leider nur die halbe Miete.

Grüße,
Ralf
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#4

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Ich habe zu diesem Thema schon endlose Diskussionen geführt und besonders Bio-FANATIKER nehmen es mir übel, wenn ich mein Statement abgebe, dass Bio schön und gut ist, aber der alleinige Verzicht auf XXXXXX nicht genügt und das ganze noch nicht 100% biologisch wertvoll macht. Warum? Es wird dennoch aus dem selben Wasserkreislauf der Erde versorgt, ist der gleichen erhöhten UV-B-Stahlung der Sonne ausgesetzt und hat genauso mit den Emissionen zu kämpfen, wie andere Agrargüter auch. Nur wird eben bewusst auf den Einsatz von Pestiziden, Antibiotika, etc. verzichtet - lobenswert, aber leider nur die halbe Miete.

Grüße,
Ralf
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@Ralf
Du sprichst mir aus der Seele!!

LG Caro
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Verstehen kannst du das Leben rückwärts,
doch leben mußt du es vorwärts!
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#5
Also Willihund,was hast denn Du für Wünsche,willste vielleicht wie ein Zombi durch den Wald laufen?KichernKichern

Da möcht ich Dir aber nicht begegnen.
Viele Grüße Barbara
Wenn Du ankommen willst, mußt Du losgehen.
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#6
Hallo willihund,

mir fallen da spontan weitere "Problemkandidaten" ein:

Violetter Lacktrichterling: Marcel Bon weist in "Pareys Buch der Pilze" darauf hin, dass u. a. der Violette Lacktrichterling noch immer sehr hohe Cäsium-Werte nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 aufweist.

Maronenröhrling: Die Belastung der Maronenröhrlinge mit radioaktivem Caesium-137 liegt auch 20 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl gebietsweise über dem EU-Grenzwert für Lebensmittel von 600 Becquerel pro Kilogramm. Dies gilt insbesondere für die Gegend um München. Durch Abziehen der Huthaut kann die persönliche radioaktive Belastung deutlich verringert werden, da das Caesium im Maronenröhrling vor allem in Verbindung mit dem braunen Farbstoff der Huthaut vorkommt.

Semmelstoppelpilz: Der Semmelstoppelpilz weist neben dem Maronenröhrling das größte Anreicherungsvermögen von Caesium auf.

und so könnte man die Liste endlos fortsetzen, getreu dem Motto: immer schön vorsichtig sein, damit man sich ja nicht unnötig gefährdet.

Ich bleibe dennoch meiner Linie treu, denn ich lebe nur einmal und diese Gefährdung steuere ich im Gegensatz zu allen nicht kontrollierbaren Einflussgrößen der Lebensmittelindustrie immerhin noch selbst Zwinkern

Grüße,
Ralf

P. S. Dritter Arm für den zweiten Korb, zweiter Kopf zum Ausschau halten und ein zweites Paar Beine, wenn das erste Paar müde wird Grinsen
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#7
Ja Ralf, ganz meine MeinungDaumen hochDaumen hoch
ich denke mal,da müßte man wohl riesen Mengen Pilze essen, so das da etwas im Körper abgelagert wird.
Ich kann mir das nicht vorstellen.

Viele Grüße Barbara
Wenn Du ankommen willst, mußt Du losgehen.
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#8
Hallo Barbara,

da sind wir wahrscheinlich auch zu Pro-Pilz eingestellt, als dass wir diese Unkenmeldungen so an uns ran lassen möchten Zwinkern

Grüße,
Ralf
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#9

hihi, Organ?????KichernKichern
Wenn Du ankommen willst, mußt Du losgehen.
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#10
Hahahahaha, sowas musste ja nun kommen Smile
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