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FRAGE Unbekannter Lamellenpilz
#1
Diesen Champignon-artigen Gesellen habe ich in den letzten Tagen mehrfach gefunden.

   

Standort: Nahe Fichten, schattiger Abschnitt
Lamellen: leicht violett, im Alter dunkler werdend
Geruch: tendenziell Anis-artig
Knolle: ja
Hut: anfangs geschlossen, später schirmartig nach unten gewölbt, nicht eingeschlagen
Hutoberfläche: leicht bedeckt mit ockerfarbenen Schuppen
Größe: ausgewachsen ca. 15-20 cm

Wer kann hier weiterhelfen?

Grüße,
Ralf
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#2
Ich würde das als Anis-Champignong oder, wenn sich Druckstellen am Hutrand chromgelb verfärben, als Giftchampignon identifizieren....

Der Anis-Champignong wächst auch an Fichte, wenn auch nicht bevorzugt.

Gruß,

Michel
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#3
Daran hatte ich auch schon gedacht - der Test auf gelbliche Färbung (Karbol-Egerling & Co.) war jedenfalls negativ. Verarbeitet habe ich den Pilz sowieso nicht, aber beim nächsten Fund werde ich einen Sporenabdruck machen, der dann eingelagert wird bis ich endlich ein gutes Mikroskop am Start habe.

Grüße,
Ralf
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#4
Hallo Vera,

ja, das sollte eigentlich funktionieren, wobei ich die Methode mit einfrieren für die schlechtere Wahl halten würde. Ich bin aber auch kein Fachmann - die werden noch im Forumfolgen und dann wissen wir mehr Zwinkern

Grüße,
Ralf
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#5
(15-09-2010, 09:37 PM)Weinrebe schrieb: (...)Ich freue mich schon auf die Experten ;=) Obwohl so iss auch schön.

Jawoll!
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#6
Dann gebe ich mal meinen Senf dazu: Dass das ein Champignon ist dürfte klar sein. Anisgeruch und Statur sprechen dafür, dass das in die Richtung Agaricus silvicola/essettei gehen dürfte.
Wobei das nur eine Annäherung ist, die Champignons sind keine leichte Gattung.

Beste Grüße
Harald
Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!
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#7
Hallo Harald,

oha! Zu Zeiten als ich diesen Beitrag verfasste konnte ich nicht ahnen, dass ein Tag kommen würde wo sich jemand zum Beitrag tatsächlich äussern würde. Wenn ich meinem Gedächtnis vertrauen darf (klappt eigentlich noch ganz gut), komme ich zum Schluss, dass ich damals den Agaricus essettei gefunden habe, weil mir der schiefe Knollenwuchs besonders auffiel. Bei den nächsten Fundstücken werde ich alle Indikatoren und Faktoren genauer festhalten und an dieser Stelle schon einmal danke für Deine Mühe Zwinkern

Grüße,
Ralf
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