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Im Hexenring
#1
Hallo,

diese Pilzchen wachsen direkt vor der Haustüre im Hexenring um eine Fichte; Grasboden mit leicht moosigen Stellen, keine Fichtennadeln am Boden.

Hut: 3-5 cm, leicht gebuckelt, ocker/hellbraun, hygrophan - nach außen heller werdend.

Lamellen: ocker/beige, engstehend mit Zwischenlamellen, schmal angewachsen.

Stiel: ca. 8 cm lang, 0,5 cm Durchmesser, gleiche Farbe wie Hut, Richtung Hut deutlich heller, längsfaserig, hohl, in der Mitte gebogen.

Geruch: ganz schwach gummiartig (nicht neutral, nicht pilzig ... mir fällt kein anderer Vergleich ein)

Sporenabwurf dauert noch an.

               

Deutlich vorhanden Haarschleierreste, einer der Cortinarien?
Und wieder einmal Applaus um eure Meinung.

LG
Peter



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#2
Hallo Peter !
ich würde auch mal mit Behangener Faserling (Psathyrella candolleana) vergleichen .
Gruß Harry
Essensfreigaben gibts nur beim Pilzsachverständigen vor Ort
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#3
[amquote]Hallo Harry,

danke für deinen Vorschlag, der Vergleich bringt mich (noch) nicht weiter.

Die FK sind nicht "brüchig", das Gegenteil ist der Fall.
Die anderen Merkmale, (z.B. wird die Hutfarbe bei Zimmertemperatur nicht heller/weiss, sondern einheitlich hellbraun), passen auch nicht ins Bild:

http://tintling.com/pilzbuch/arten/p/Psa...leana.html

Dagegen spricht, m.E. auch der Hexenkreis, der wiederholt sich jährlich. Moderholz schließe ich mit großer Wahrscheinlichkeit aus, außer der Fichte (die ist 2 Stock hoch) war da vorher nichts, der Rasen wird gepflegt.

Falls es einer aus der Gattung Psathyrella ist, diese umfasst ca. 120 beschriebene Arten ...

http://www.vielepilze.de/selten/psat/key/key.pdf

LG
Peter[/amquote]
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#4
Hallo Peter,
falls Du das hier mit Deiner vorigen Bemerkung meinst, etwas helfen kann ich schon aber mehr in der Richtung, Dich nicht zu verunsichern oder Dir eine makroskopische Bestimmungsmöglichkeit in diesem Fall zu suggerieren. Ein Mürbling könnte es schon sein, Candoll so wie ich ihn kenne keinesfalls, der zerfällt schon beim Angucken. Wie Du schon schreibst gibt es um die 120 Arten und bestimmt noch etliche unbeschriebene. Hier hilft nur das Mikroskop und damit ist trotzdem noch nicht sicher, ob man dem Pilz einen Namen geben kann.
Gruß Peter P.
Abwesend
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#5
Hallo Peter,

na geht dochDaumen hoch "verunsichert" ist für mich als Einsteiger das Markenzeichen Zwinkern, Falls es diese Gattung ist sag' ich, mit oder ohne Mikroskop, gute Nacht..

Danke,

LG
Peter
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#6
Hallo,

die Sporenfarbe ist hellbraun.

Psathyrella schwarzbraun ...

Meine Litaratur dazu "Pilze rundum" von Hermann Jahn (reprint 1979).
Mit dieser Bestimmungshilfe geht es zu den Braunsporern. Schnitzling (orig. "Naucoria") bzw. Häubling ( orig. "Galera") daher meine engere Wahl. (Der Stiel ist weder fleischig, fleischig/faserig, noch knorpelig ...der ist faserig hohl).

Damit bin ich aber auch schon am Limit.

Für jeden Tipp dankbar,

LG
Peter
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#7
[amquote]     Hallo Peter,
das ist nicht nur Dein Limit ! Braunsporer (hell/ zwischendurch/ dunkel) nur mit mehr oder weniger aussagefähigen Bildern zu bestimmen ist m. M. nicht möglich. Das mag bei den Rätselfans gehen und das suggeriert dann bei weniger Bedarften, daß Pilze auch mit Fotos zu bestimmen wären. Und was da manchmal präsentiert wird ! Meckern darfst Du darüber auch nicht, kommt sofort der erhobene Zeigefinger. Deshalb halte ich auch von solchen Rätseleien garnichts, sie verunsichern nur.
Mit Deiner Literatur wirst Du bei ernsthaften Bestimmungen auch Probleme bekommen, im Laufe der vergangenen Jahre hat sich Immenses getan, vor allem in der Nomenklatur. Da ist selbst der Eingeweihte mitunter recht frustriert. Bei einigen Sachen mag ich da auch nicht mehr so richtig folgen. Da sind die Tintlinge aufgedröselt worden, Mürblinge bei diesen gelandet usw. Das überblickt dann nur noch der "Ordnungs/ Familien/ Gattungs/ Art-Spezialist. Und auch das Literaturangebot ist ein wie ein Füllhorn. Was die braunsporigen und zerbrechlichen/ zerfließenden Arten betrifft, da gibt es Spezis in den verschiedenen Foren, die eigenartigeweise alle Andreas mit Vornamen heißen: Andreas V., AK, pilzmel, Andreas (Gm.). Die können da bestimmt besser helfen.
Ich selbst bin zufrieden, wenn ich 'mal eine neue Art aus diesen Gattungen bestimmen kann, wie z. B. Psathyrella microrrhiza, Wurzelnder Mürbling, darüber wird der Kenner nur schmunzeln.
Gruß Peter P.[/amquote]
Abwesend
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#8
[amquote]
(22-11-2013, 12:21 AM)Peter P. schrieb: Hallo Peter,
das ist nicht nur Dein Limit ! Braunsporer (hell/ zwischendurch/ dunkel) nur mit mehr oder weniger aussagefähigen Bildern zu bestimmen ist m. M. nicht möglich. Das mag bei den Rätselfans gehen und das suggeriert dann bei weniger Bedarften, daß Pilze auch mit Fotos zu bestimmen wären. Und was da manchmal präsentiert wird ! Meckern darfst Du darüber auch nicht, kommt sofort der erhobene Zeigefinger. Deshalb halte ich auch von solchen Rätseleien garnichts, sie verunsichern nur.
Mit Deiner Literatur wirst Du bei ernsthaften Bestimmungen auch Probleme bekommen, im Laufe der vergangenen Jahre hat sich Immenses getan, vor allem in der Nomenklatur. Da ist selbst der Eingeweihte mitunter recht frustriert. Bei einigen Sachen mag ich da auch nicht mehr so richtig folgen. Da sind die Tintlinge aufgedröselt worden, Mürblinge bei diesen gelandet usw. Das überblickt dann nur noch der "Ordnungs/ Familien/ Gattungs/ Art-Spezialist. Und auch das Literaturangebot ist ein wie ein Füllhorn. Was die braunsporigen und zerbrechlichen/ zerfließenden Arten betrifft, da gibt es Spezis in den verschiedenen Foren, die eigenartigeweise alle Andreas mit Vornamen heißen: Andreas V., AK, pilzmel, Andreas (Gm.). Die können da bestimmt besser helfen.
Ich selbst bin zufrieden, wenn ich 'mal eine neue Art aus diesen Gattungen bestimmen kann, wie z. B. Psathyrella microrrhiza, Wurzelnder Mürbling, darüber wird der Kenner nur schmunzeln.
Gruß Peter P.
[/amquote]

Hallo Peter,

danke für deine Antwort,

eine der vielenZwinkernZwinkernZwinkern

für den von mir eingestellten FK ,vergiss' es (sic!).

Das mit deinen Büchern, fünf an der Zahl, überlegs dir.

LG
Peter



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