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Prachtbecher und anderes
#1
Smile Hallo Pilzfreunde!

Immer wenn man ohne große Erwartungen loszieht stellen sich die schönsten Überraschungen ein, ist Euch sicher auch schon so gegangen.

Am Rand eines neuen, unbefestigten Waldweges entdeckte ich zuerst diese kaffeebraunen, max. 15 mm großen Becherlinge, denke mal der Anemonenbecherling.

           

Traue dann kaum meinen Augen, nur 3 m davon entfernd leuchtet etwas gelb-oranges, zum ersten mal Prachtbecherlinge 12 insgesamt bei jungen Buchen und Eichen.

           


       

Ein paar Schüpplingsartige, der Geruch hat mich sehr an Stockschwämmchen erinnert, war fast noch intensiver. Und eine Schleimechse.

           

Einen 1/2km vom ersten Standort entfernt aber diesmal bei +/- 100jährigen Fichten und teilweise im Moos, die nächsten 30 Becherlinge.

               

Zu dem Gelorchel kann ich wenig sagen nur dass sie auf stark vermorschten Fichtenstämmen standen.

           

Es war wider Erwarten eine sehr interessante Runde,
ich hoffe bei Euch regt sich der Jagttrieb auch so langsam wieder

VG Heiner

















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#2
Hallo Heiner,

das sieht doch schon sehr gut ausDaumen hoch. Ich denke das deine Schüpplinge, die wie Stockschwämmchen riechen, schon Stockis sind. Die Prachtbecher würde ich auch gern einmal zu Gesicht bekommen. Als sie mir gezeigt werden sollten waren diese schon vertrocknetSauer. Bei deinen Lorcheln schicke ich einmal Gyromitra ancilis ins Rennen, die ja an Fichtenstämmem vorkommt.

VG Willihund
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#3
Hallo Willihund,
wären dann meine ersten Stockis die auf vergrabenem Holz standen, hatte ich bis jetzt noch nie.
Natürlich der Geruch und der Ring auch an der richtigen Stelle aber alles andere ließ mich doch zweifeln. Der trockene fast ein bisschen filzig wirkende Hut, beim großen Frk. beinahe herablaufende Lamellen und leichte Rillen zwischen Lamellen und Ring (können allerdings auch Trockenschäden sein)
Aber wie gesagt, auf vergrabenem Holz hatte ich bis jetzt noch keine.

Gyromitra ancilis hm, es waren da ca. 30 Frk. auf den Fichtenstämmen aber alles unterschiedlich große Knuppel und nicht einer scheibenartig aber die Dinger sind ja auch sehr variabel

Gruß Heiner
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#4
Hallo Heiner,
das Phänomen mit der Erwartung kann ich Dir bestätigen, ebenso sehr schöne Funde gemacht zu habenDaumen hoch, aber was das dann im Einzelnen ist nicht, dafür sind meine Kenntnisse wahrhaftig zu bescheiden.
Und der Jagdtrieb kommt auf jeden Fall so langsam wieder in fahrtKichern, den Winter über war er ja doch etwas eingefrorenSmile.

VG Siggi
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#5
Hallo Heiner,

Stockis an vergrabenem Holz kenne ich auch nicht aber an unter der Erde liegenden Wurzeln schon. Wer dessen Geruch kennt vergißt ihn nie und ich wüßte nicht was noch so riecht. G. ancilis ist natürlich nur ein Vorschlag, vergleichen mußt Du selbst.

VG Willihund
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#6
OK Willihund,

Du hast mich fast schon überzeugt, an die Wurzel hab ich jetzt nicht gedacht wo sie doch immer so schön auf den Stubben stehen Kichern
und dass diesen Geruch so ausschließlich nur die Stockschwämmchen haben ist mir jetzt auch wieder bewusst, der Winter war halt doch sehr lang Verdächtig
Vg Heiner
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#7
Hallo und guten Abend,

wie man bei solch gewundenen Fruchtkörper auf G. ancilis (Discuna perlata) kommt ist mir ein Rätsel da sie stets flach, unregelmäßig scheibenförmig ist!

Ein Tipp:
Beim Substrat Nadelholz, der Form- und Farbe der Fruchtkörper (Hutteil) und der Erscheinungszeit liegt Gyromitra gigas nahe.

Vergleiche G. ancilis / G. gigas füge ich an.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[Bild: 204-gs-001.jpg]

[Bild: 204-gs-002.jpg]

[Bild: 204-gs-003.jpg]

[Bild: 121-lr-002a.jpg]

[Bild: 121-lr-005.jpg]

[Bild: 121-lr-007.jpg]



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#8
Hallo Gelbfieber,

bei dem ersten Bild dachte ich auch erst an G. gigas aber ich sehe nirgends einen Stiel. Deshalb bin ich von dem wieder abgekommen und ca. 30 Fruchtkörper an einem einzigen Stamm kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre bestimmt ein neuer Weltrekord. Wenn dort weiße Stiele dran sind ist das Problem aber geklärt.

VG Willihund
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#9
Hallo,

@Willihund, Es waren insgesammt 3 Stämme, vllt.auch mal Teile eines einzigen. Der größte von den dreien war übersät mit Lorcheln, da standen kaum weniger als 30 drauf.

Das erste Bild von Gyromitra gigas auf Gelbfiebers Datenblatt kommt in Form und Färbung der Sache sehr nahe, Stiele waren an den Frk. kaum ausgebildet event. auch mit den Lappen verwachsen.

VG Heiner
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