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BERICHT Heute musste ich mal wieder nachsehen...
#21
Hallo Claus,

interessant, was die Rhön bei Dir so zu bieten hat Zwinkern

Von den Bildern gefallen mir die des Cortinarius armillatus (Geschmückter Gürtelfuß) bestens, zumal wir diesen heute auf der geführten Pilzwanderung nähe Wegfurt gefunden zu haben glaubten...nein, war eine Verwechselung.
Eine PSV an der Seite - das hat schon was Zwinkern

Dottergelber Spateling, Löwengelber Dachpilz ...können wir derzeit nur von träumen.
Vielleicht haben wir ja dabei auch mal das Glück, sie zu finden.

Du solltest öfter mal schauen und solch tolle Funde machen Daumen hoch
Viel Erfolg.

VG Julius

In diesem Forum bin ich seit dem 17. Januar 2014 nicht mehr aktiv.
Abwesend
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#22
(08-09-2011, 12:50 AM)Hexenopa schrieb: Hallo Claus,

Von den Bildern gefallen mir die des Cortinarius armillatus (Geschmückter Gürtelfuß) bestens, zumal wir diesen heute auf der geführten Pilzwanderung nähe Wegfurt gefunden zu haben glaubten...nein, war eine Verwechselung.
Eine PSV an der Seite - das hat schon was Zwinkern
VG Julius

Hallo Julius,

ja es kann sein, dass mir heute abend noch einer gewaltig auf die Füße tritt...GrinsenGrinsenGrinsen aber das Risiko ist es mir wert...

LG
hecla
Abwesend
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#23
Hallo MePeRe,

[amquote]
(03-09-2011, 01:56 AM)MePe06 schrieb: "[...]und Heidelbeerkraut am Boden...auf Kalk![...]" - wie an vielen Stellen in der Eifel!
[/amquote]

- Da ich zufällig bei einer Recherche über deinen Kommentar gestolpert bin und der bisher noch nicht kommentiert wurde, übernehme ich das und zitiere [1] als sehr zuverlässige Quelle:

(1) Die "Heidelbeer-Gruppe" bevorzugt nährstoff- und basenarme, mäßig trockene bis frische Böden, greift aber auch auf wechselfeuchte Standorte über; Zeiger für Rohhumus und Versauerung:

(2) Zu dieser ökologischen Gruppe zählen
- Heidelbeere, Blaubeere ((Vaccinium myrtillus)
- Preiselbeere, Kronsbeere (vaccinium vitsidaea)
- Rotstengel moos (Pleurozium schreberi)
- Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
- Besen-Gabelmoos, Sichelmoos (Dicranum scoparium)
- Weißmoos (Leucobryum glaucum)
- Schönes Haarmützenmoos, Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
... und eine größere Zahl weiterer Moos-Arten

(3) Und da ich mich mit Moosen überhaupt nicht auskenne, zitiere ich nur noch die ökologische Ansprüche von "Heidelbeere" und "Preiselbeere":

Heidelbeere:
F = x; R = 2; N = 3; L = 5

Preiselbeere:
F = 4~; R = 2; N = 2; L= 5

- Damit das verständlich wird liefere ich noch ein paar Erklärungen:

F = Feuchtezahl, wobei "x = indifferentes Verhalten, 4 = Übergang zwischen Trocken und frisch, ~ = Wechselfeuchtigketszeiger" anzeigen.

R = Reaktionszahl, wobei "2 zwischen starkem und deutlichem Säuregehalt liegt.

N = Stickstoffzahl, wobei "2 = zwischen stickstoffärmsten und stickstoffarmen, 3 = stickstoffarme" Standorte anzeigen.

L= Lichtzahl, wobei "5 = Halbschattenpflanze" anzeigt.
----------------------------------

Fazit:

- Die "Heidelbeer"-Gruppe meidet definitiv "Kalk- und Stickstoff-Einträge", wobeidie "Preiselbeere" noch sensibler auf ein Nährstoffangebot reagiert als die "Heidelbeere".

Grüße
Gerd

Literatur:

[1] Hofmeister, H. (1977): Lebensraum Wald; J.F. Lehmanns Verlag München
"Ich habe eine gewisse Neigung zu und Freude an spitzen Formulierungen"
- Bundestagspräsident Lammert, zitiert in "Der SPIEGEL Nr. 31, 2011"
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