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BERICHT Heute musste ich mal wieder nachsehen...
#11
Hallo Claus,

Zitat:BR-Antenne jetzt am Berg nach rechts gesetzt?
Ich weiß es nicht, habe sie ja heute zum 1. Mal beachtet Zwinkern
Aber aus meiner Richtung schauend, stand sie etwas rechts der Kuppe.
Das werden wir uns dann noch einmal genauer ansehen...Keine Soprge, ich will nur die Teuerlinge ärgern, die Pfifferlinge lasse ich für Dich Grinsen

VG Julius

P.S.: Gute Funde wünsche ich Euch in dieser Woche Daumen hoch
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#12
(30-08-2011, 01:55 AM)Hexenopa schrieb: Hallo Claus,
P.S.: Gute Funde wünsche ich Euch in dieser Woche Daumen hoch
LG Julius

Hallo Julius,

irgendwann kommt es zwischen uns beiden unweigerlich zum Kreuzbergbier-Treffen... GrinsenGrinsenGrinsen

LG
hecla
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#13
Hallo Claus,

Du sagst es:
Zitat:irgendwann kommt es zwischen uns beiden unweigerlich zum Kreuzbergbier-Treffen...

Lasse schon mal anzapfen, denn wir nähern uns mit raschen Schritten Smile
Nach neueren Berechnungen liegen unsere Pilzsammelstellen mal gerade noch schlappe 8000 Meter auseinander.

Wir schleichen uns dann aus Nord-Östlicher Richtung dem hl. Berg der Franken und der kühlen Maß an GrinsenGrinsenGrinsen

Bis bald...Zwinkern
Julius
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#14
Hallo hecla,

(26-08-2011, 05:01 PM)hecla schrieb:
Zitat:Die Semmelstoppelpilze sind bestimmt nicht Hydnum repandum, hat blasse Hutfarben und herablaufende Stacheln. So kräftig orange gefärbt sind H. rufescens und ellipsosporum.

Hallo hübchen, ich habe mich schon im Wald über die viele Putzerei und das Klein-Gefummel gewundert. Aber dass ich dann bei einem Semmelstoppelpilz noch was lernen kann... Also, Hydnum rufescens (Rötlicher Semmelstoppelpilz) passt hier eindeutig Zunge

Richtig:
- Den "Semmel-Stoppelpilz" (Hydnum repandum s. str.) kann man definitiv ausschließen.
--->Da passen z.B. die abrupt am Stiel endenden Stacheln und das Verhältnis (Stiellänge/Hutdurchmesser überhaupt nicht.

- "H. rufescens" (Rötlicher Stoppelpilz) und "H. ellipsosporum" (Ellipsoidsporiger Stoppelpilz) lassen sich im Feld oft nicht sicher unterrscheiden und müssen mikroskopisch überprüft werden, wenn man es genau wissen will.
----------------

Als Anhang noch eine "kleine" Bestimmungshilfe aus meinem Fundus.
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Hmm, würde mich nicht wundern, wenn eine mikroskopische Überprüfung "H. ellipsosporum" bestätigen würde.

Frage: Kannst du etas über den Säuregehalt des Bodens aussagen?

Grüße
Gerd


Angehängte Dateien
.pdf   Hydnum-Checkliste.pdf (Größe: 40,18 KB / Downloads: 201)
"Ich habe eine gewisse Neigung zu und Freude an spitzen Formulierungen"
- Bundestagspräsident Lammert, zitiert in "Der SPIEGEL Nr. 31, 2011"
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#15
(01-09-2011, 04:41 PM)Gerd schrieb: Als Anhang noch eine "kleine" Bestimmungshilfe aus meinem Fundus.
-----------------
Hmm, würde mich nicht wundern, wenn eine mikroskopische Überprüfung "H. ellipsosporum" bestätigen würde.

Frage: Kannst du etas über den Säuregehalt des Bodens aussagen?

Grüße
Gerd

Hallo Gerd,

danke für deine "Bestimmungshilfe für Semmel-Stoppelpilze" als PDF. Und ich sehe es nach Durchsicht wie du. Die Angabe Säuregehalt hätte uns makroskopisch etwas weitergebracht. Daumen hoch

Über die Bodenverhältnisse von dem Standort kann ich dir aber leider nicht behilflich sein. Was ein Schraubenzieher ist, das weiss ich . Aber mit Böden habe ich noch wenig Ahnung davon. Tut mir leid. Aber vielleicht hilft dir das ein wenig weiter: Endender Buchen-Kiefernwald, kl. grasiger Waldweg zu Hochsitz (kahler Krempling 4.8.11), abrupter Übergang in einen älteren Fichtenstreifen mit dichtem Moosbewuchs, B>=70m L>=250m.

Ich wollte nochmals drei Bilder je 1200px von damals hinterher schicken, die aber dieses mal von mir bewusst sehr stark in der Helligkeit und Schärfe verändert sind. Aber es gelingt mir partout nicht. Traurig

LG
hecla
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#16
Hallo Claus,

wenn es sich bei dem Moos um dieses handelt, ist bei uns in der Rhön stark verbreitet, ist der Boden leicht sauer.

Bildquelle: Wikipedia / Torfmoose
[Bild: 800px-SphagnumFallax.jpg]

VG Julius
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#17
Hallo Julius,

ja, das Moos kenne ich hier auch. Aber das kommt im Fundgebiet meines Hydnum spec - Semmelstoppelpilz spec. nur zu ca. 5% mit vor. Dieses Moos aber, das vor allem auf Stubben vorkommt, den Fuss von Fichten überzogen hat, deren Wurzelverläufe im Boden verfolgt und schliesslich den ganzen Waldboden bedeckt und irgendwie im Detail wie kleiner Farn aussieht.

Ich war heute mal wieder im selben Gebiet und der Fundort des Hydnum spec. - Semmelstoppelpilz spec. liegt ca. 10m hinter dem Fotografen. Dort ist auf dem Weg mehr Laub/Nadeln als nur Moos. Aber... er wächst trotz anhaltender Trockenheit weiter... Zunge

   

übrigens, das Rote, links Bildmitte ist kein Amanita muscaria - Fliegenpilz, nein, das war ein roter Luftballonfetzen... GrinsenGrinsen

LG
hecla

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#18
Hallo Claus,

bei dem von Dir abgelichteten Bodenbereich denke ich an sauren Boden,
denn das Gras im Vordergrund am Baumstumpf sieht nach Wolligem Reitgras aus, dahinter die Farne dürften sicherlich Rippenfarn sein.
Beide Pflanzen wachsen auf bodensauren Nadelwaldböden.

Weil ich mich ja in der Pflanzenwelt zu wenig auskenne um an Hand von Zeigerpflanzen auf die Acidität der Böden schließen zu können, habe ich mir eine "kleine Ausrüstung" zugelegt (immer am Mann - bzw. im Auto):
Spatel, Glas, 0,5 L-Flasche mit dest. Wasser und Spezialindikatorpapier (aus Kostengründen habe ich mich für Urinteststreifen entschieden - preiswert aus der Apotheke), seit dem klappt das auch mit der Bestimmung der Bodenacidität Zwinkern

Dennoch, die Erfahrungen bei sporadischen Aciditätsmessungen haben ergeben, das schwankt oft sehr stark, sogar im Meterbereich.

Natürlich ist so etwas bei der Pilzsuche nicht unbedingt erforderlich, wenn man aber genau weiß, welche Bodenverhältnisse vorliegen, dann kann man sich die Suche nach bestimmten Pilzarten durchaus ersparen...ich spreche da aus Erfahrung, denn oft habe ich in Nadelholzwäldern nach Steinpilzen gesucht, die dort nur schwer wachsen konnten, da der Boden dort nicht versauert war Zwinkern

Zum Beispiel unsere Kiefernwälder mit teilweise eingestreuten Fichten und Heidelbeerkraut am Boden...auf Kalk!
Viele mögen sagen - geht nicht, gibts nicht...war aber so, die pH-Messungen gaben ein Bild - neutrale bis leicht basische Bereiche, mit nur stellenweiser Oberflächenversauerung = 1 Boletus edulis auf 2 Stunden Smile

VG Julius


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#19
Hi Julius,

"[...]und Heidelbeerkraut am Boden...auf Kalk![...]" - wie an vielen Stellen in der Eifel!

Gruß
MePeRe
"Bereichere mein Müsli der Unwissenheit mit den reifen Früchten Deiner weisen Erkenntnis"Grinsen
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#20
Zum Monatswechsel hatte ich trotz Trockenheit noch drei neue Erstfunde machen können. Fundorte alle By-Rhön 400-500m NN.

Der Erste ein Cortinarius. Stattlicher Pilz, so ca. 12cm hoch. Waldrandecke, direkt so 30-40cm von einer älteren Birke entfernt gewachsen.
Sonstige Bäume: hauptsächlich Kieferwald mit kl. Fichten, Hainbuchen und Heidelbeeren.

Pilz schwer aus dem Boden zu entfernen, wie angewurzelt, mit 3-4 rötlichen Ringen am Stiel.
Stiel gesamt leicht bräunlich-rötlich überhaucht, voll, fest, an der Basis weisse unförmige Verdickungen.

Hut rötlichbraun, teils Rand eingerissen, HH aufplatzend und fast ganz abziehbar. Kein Speisepilz, ungeniessbar.

Da dieser als nicht verwechselbar gilt, getraue ich mich mal mit einer Vorstellung meines Fundes.

Geschmückter Gürtelfuß - Cortinarius armillatus
                   

Auch diese kleinen gelben Gesellen vom 30.8. Fundort: kleiner, dichter Nadelwald, gewachsen bis ca. 20m tief drinnen auf Nadelstreu, als
auch direkt ausserhalb am Waldrand in Moos mit Übergang zu Waldwiese.

Bis ca. 5cm Höhe, "Hut" ca. 1cm breit. Irgendwie flache Erscheinung und ich meine sogar er war etwas hohl.
Durchgehend gleichfarbig gelb, gesellig wie auch einzeln wachsend. Mein gogggeln ergab...

Dottergelber Spateling - Spathularia flavida (rote Liste)
           

Der dritte Neuzugang gefunden auf liegendem leider nicht benennbarem morschem Totholz.
Diesseits des Waldweges irgendwie komischer, sehr eng stehender Mischwald mit dünnen Buchen,
kleinen Fichten, Espen und junge wie alte Birken.
Da drinnen hatte ich bis jetzt auch noch nichts grossartiges entdeckt, ist noch Neuland.
...ungeniessbar aber sehr schöner Pilz.

Löwengelber Dachpilz - Pluteus leoninus
                   

Heutige Highlights:
Dieser ist jedes Jahr an der gleichen Wegböschung im Moos hoch zum Fichtenwald zu entdecken.
Einsam und alleine stand er da mit noch ein paar wenigen gefundenen Pfifferlingen fernab.
Steinpilze sollen da immer in seiner Nähe sein, so ein Hohn. Traurig
Die Schnecken hatten auch schon ihre Freude dran. Sehr grosses Teil, 11cm Höhe, Stiel DM 2cm.

Kuhmaul - Gomphidius glutinosus
               

LG aus der Rhön
hecla
Abwesend
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